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Jonah´s remorse

Jonah´s remorse

20.04.2021

ein abschreckendes und doch ermunterndes Beispiel

Wer kenn sie nicht, die Geschichte von Jona, den Mann der vom Fisch verschluckt wurde, dann jedoch so schwer im Magen lag, dass der Fisch ihn wohlauf an Land spuckte? Aber was hat das mit Reue zu tun, und was habe Ich damit zu tun? Jeder, auch Ich, hat schon oft den ein oder anderen 'Hätte Ich doch nur ...' in seinem Leben gehabt. Es ist die Unsicherheit und Furcht vor der Veränderung die uns manchmal von wichtigen Entscheidungen und deren Durchführung zurückhält. Meist sind es unwichtige Dinge, manchmal aber auch große Fehler.
Jona hatte den Auftrag, Ninive deren Strafurteil zu verkünden, ist aber aus Angst mit dem Schiff nach Tarschisch (Spanien) geflohen. Das hatte weitreichende Folgen. Ein Sturm brachte fast das Schiff zum Kentern und letztendlich wurde Jona auf eigenen Wunsch über Bord geworfen. Das brachte ihn wiederum in den Bauch des Fisches, rettete aber der Besatzung des Schiffs das Leben. Manchmal können falsche Entscheidungen auf das Leben anderer beeinflussen, nicht selten zum schlechten.

Letzten Endes ist Jona doch nach Ninive gegangen und hat dort das Strafgericht verkündet. Dadurch hatten die Bewohner Ninives die Chance bekommen Ihr Verhalten zu ändern, was ihnen das Leben rettete.
Solche dramatischen Folgen wird unser Handeln zwar nicht immer haben, aber auch heute ist Zivilcourage gefragt. Wer aus Angst wegschaut, Hilfe unterlässt oder sich nicht traut gravierende Änderungen in seinen Leben vorzunehmen, wie z.B. der Wechsel eines schlechten Arbeitsplatzes, den Traummann oder die Traumfrau im richtigen Moment ansprechen, also einfach das richtige zu tun, bringt sich und manchmal andere in eine schwierige Lage. Daran erinnert mich Jona´s Reue.

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